Posted by: Dame Carolina | Juli 3, 2008

Bomchickawawa - Die Nasalnuts!

The Empire proudly presents:

THE NASALNUTS!!!!

Die erste Mädchengesangsgruppe des Empiriums ist vollständig. Diese und letzte Woche gab es bereits Fotoshootings - und ich sag’s euch: Die Handtasche war lebendig, aber so was von!

Lady Chocla!

Lady Cinnamon!

Lady Moccaphrixus!

Lady Licorice!

Lady Kaypaya!

Wuha! Hot Baby!

Da der erste Song einer neuen Band ja meistens gecovert ist, entscheiden sich wohl auch die Nasalnuts für eine Coverversion. Zur Auswahl stehen:

Girl I want to make you sweat
sweat till you can’t sweat no more
and if you cry out
I’m gonna push it some, more, more
girl I want to make you sweat
sweat till you can’t sweat no more
and if you cry out
I’m gonna push it
Push it, push it some more

A la la la la long, a la la la la long long li long long long
c’mon
A la la la la long, a la la la la long long li long long long

oder

Bangkok, Oriental setting
And the city don’t know that the city is getting
The creme de la creme of the chess world in a
Show with everything but Yul Brynner

Time flies — doesn’t seem a minute
Since the Tirolean spa had the chess boys in it
All change — don’t you know that when you
Play at this level there’s no ordinary venue

One night in Bangkok makes a hard man humble
Not much between despair and ecstasy
One night in Bangkok and the tough guys tumble
Can’t be too careful with your company
I can feel the devil walking next to me

oder auch

Oh oh
Wee-ell-Now!

Relax don’t do it
When you want to go to it
Relax don’t do it
When you want to come
Relax don’t do it
When you want to come
When you want to come

vielleicht aber auch

If your horny, Let’s do it
Ride it, My Pony
My saddle’s waiting
Come and jump on it

If your horny, Let’s do it
Ride it, My Pony
My saddle’s waiting
Come and jump on it

Es ist noch nicht entgültig entschieden. Auch noch nicht entschieden ist die Rollenverteilung innerhalb der Gruppe. Daher auch die allesentscheidende Preisfrage:

WHO’S THE SLUTTY ONE??????

Ihr entscheidet!

So long, god save the sausage

Dame Carolina aka Lady Cinnamon

Posted by: Dame Carolina | Juni 11, 2008

Die Mikrowelle – der neue Monty Loriot-Sketch

Ihr ahnt es, meine lieben Mitmembers…

Wenn der Postmann zweimal klingelt, fällt die Chance, dass er auch zweimal eine Mikrowelle bringt eher gering bis unwahrscheinlich aus. Nicht so bei mir, die ich es gewohnt bin, jeden Tag mit Kuriositäten konfrontiert zu werden. Wenn bei mir der Post-DHL-Mann zweimal klingelt, hat er auch zweimal eine Mikrowelle dabei. Das zweite Exemplar wurde heute geliefert vor etwa einer Viertelstunde.

 

Für die, die sich nicht mehr so ganz an die Geschichte erinnern können, fasse ich sie gerne noch einmal kurz zusammen:

Anfang März bestellte ich im Internet ein Mirkowellengerät mit Grill- und Heißluftfunktion. Dieses mit den o.g. Fähigkeiten und einer Popcorn-Taste ausgestattete Küchenkleingerät wurde dann auch umgehend geliefert, so dass sie Anfang der dritten Märzwoche in Betrieb genommen werden konnte.

Diesen stellte sie jedoch nach einem Monat selbstständig wieder ein – man muss dazu sagen, es betraf lediglich die Mikrowellenfunktion. Heißluft und Grill funktionierten nach wie vor. Na ja, da es aber ja in erster Linie als MIKROWELLE deklariert, gekauft und verschickt wurde, wollte ich irgendwie, dass auch diese Funktion genutzt werden konnte. Ein naiver Gedanke, nicht?

Ich schrieb also der Herstellerfirma einen verbitterten Brief, in dem ich ihnen mein Leid klagte. Ich bekam umgehend Antwort, die mir Mut machte und einen sogenannten Rücksendeschein, mit dem ich das Gerät gut verpackt zur Post bringen sollte, um es zu Reparaturzwecken zurück an den Hersteller zu schicken.

Jetzt wohn ich ja schon zentraler als zentral, aber irgendwie noch nicht zentral genug, um ein mehrere Bruttoregistertonnen schweres Mikrowellenmonster aus eigener Kraft zur nächsten Post tragen zu können.

Unser ehrenwertes noch nicht ganz Mitglied Lord Wolf fuhr mich und meine Mikrowelle dann zu sämtlichen in Marburg vorhandenen Poststellen (die eine streikte, die andere kann keine großen Pakete annehmen … etc.) und trug sie mir auch zum Schalter. Thanks to you, dear Christian!

 

Also, waren wir in Tortuga jetzt vorerst wieder mikrowellenlos. Ich wartete und wartete und wartete und plötzlich klingelte ein gelber Mann von DHL und brachte mir meine reparierte Mikrowelle direkt vor die Haustür. Wir packten sie aus, stellten sie auf, freuten uns, öffnete die Tür …. und stellten entsetzt fest, dass sich die innere Glasverkleidung in einem ziemlich porösen Zustand befand und uns in kleinen Bröckchen entgegenkam. So etwas nennt man im Verpackungs- und Paketsendewesen einen „Transportschaden“.

Ich setzte mich wieder hin, schrieb einen verbitterten Brief, der nicht beantwortet wurde. Ich schrieb ihn noch einmal … und bekam Antwort: „Man kümmere sich darum!“ Gut. Das ist ja schon mal beruhigend. Ich wartete wieder.

Es war ein Dienstag, als mich jene Frau ohne Namen und erkennbare Rufnummer auf meinem Mobiltelefon kontaktierte und mir versicherte, dass sie sich umgehend um meinen Fall kümmern wollte. Ich sollte einen Rücksendeschein bekommen, den auf das Paket, in dem sich die zerstörte Mikrowelle befand, kleben und das Paket zur Post bringen … NEIN! Nicht schon wieder!

Ich fuhr also nach Hause und freute mich darüber, dass ich bald eine funktionierende, neuwertige und heile Mikrowelle besitzen würde. Ich wusste ja nicht, wie bald „bald“ war. Als ich nämlich an jenem Dienstag meine Wohnung betrat, stand da eine Mikrowelle in der Küche. Ein sog. Austauschgerät. Aber wie konnte das sein? Die alte Mikrowelle stand doch noch verpackt keine zwei Meter weiter im Flur und einen Rücksendeschein hatte ich auch noch nicht erhalten. Was tat diese Mikrowelle da?

 

Zwei Tage später kam der Rücksendeschein für die andere Mikrowelle. Ich pappte ihn auf das Paket und brachte es mit Lady Raphs-Brown zur Post. Ich dachte zwar, damit sei die Sache gegessen, ich hatte ja schließlich eine funktionierende Mikrowelle aber so ganz tief im Innern wusste ich, dass die Sache hiermit noch nicht beendet war. Mir schwante, dass die Firma Bomann ein nicht einwandfrei funktionierendes Kommunikationsnetzwerk betreibt, in dem auch mal die ein oder andere Information verloren geht.

Und ich sollte Recht behalten.

Heute, am 11. Juni 2008, dem offiziellen und spürbaren Einbruch der Schafeskälte in Deutschland, klingelte der DHL-Mann und brachte mir ein weiteres Austauschgerät…

 

Ja, liebe Members, was soll ich dazu sagen? Ich kann von der ominösen Servicewüste Deutschland nicht allzu viel feststellen – jedenfalls nicht was Mikrowellenaustauschgeräte angeht. Und solang ich davon profitiere, rate ich der Firma Bomann von einer grundlegenden Umstrukturierung ihres firmeninternen Kommunikationssystems dringend ab!

 

Long live the Empire and the sausage,

 

Best wishes,

Yours sincerely


Dame Carolina – Queen of the Microwaves!

Posted by: Dame Carolina | April 19, 2008

Wuha!

Ja, wie ihr seht, hier hat sich was geändert.

Sir Thorsten hat sich nach Dusseltown verabschiedet, um von dort zu regieren und ich - Dame Carolina - habe mich in die Südsee verdrückt. Unsere treue Freibeuterin im Namen ihres Würstchens, der Majestät Königin Elizabeth II von England, hat ein Inselreich ausfindig gemacht, die Eingeborenen ausgebeutet und den Weg für die Übersiedlung frei gemacht. Ich danke ihr hier für ihren Einsatz (… die Beförderung zur Gottheit steht bevor). Der Name dieser neuen Kronkolonie lautet: TORTUGA

Warum kam es zu dieser Aufsplittung? Nun, Sir Thorsten sah sich zu Höherem berufen (es sei ihm gegönnt) und mir bekam das kühle und feuchte Klima von North Carolina and Great Breitkopf einfach nicht mehr. Deshalb zog es mich in wärmere, trockenere Gebiete. Ich habe auch schon die letzte Einheimische der Insel aufgesucht, wir haben ein Abkommen zum friedlichen Miteinander getroffen und vielleicht kriegen wir sie ja dazu, dem Empirium bald beizutreten.

Wir müssen in Bälde auch über einige neue Beitrittskandidaten konferieren: Admiral D, Jasmine Stone, John G., Christian Wulf, David the Sid, Sebastian Whitehead.

Ich hoffe in Bälde wieder einmal von euch zu hören, liebe und liebste Members.

Bis dahin,

Aloha und Farewell aus Tortuga

Dame Carolina

 

Posted by: Dame Carolina | Februar 24, 2008

Meine Männer!

Meine lieben Mitmembers, 

ich tue dies aus einem ganz simplen Grund. Mir ist langweilig. Ich bin jetzt zwei Tage zu Hause und habe vor, noch weitere sieben zu bleiben. Das sind ganz rosige Aussichten. Das Empirium und meine lieben empirialen Freunde fehlen mir jetzt schon und flau im Magen ist mir auch. Zwar scheint die Sonne ganz wunderbar, aber auch in eine dicke Wolldecke gemummelt auf dem Balkon in einem Deckchair zu sitzen, erfüllt mich nicht…

Was also soll ich anderes tun als einen viel zu langen Beitrag zu posten? Nichts. Denn auch meinen Teil der Brodie-Hausarbeit habe ich gestern beendet und bin auch noch zufrieden mit dem, was ich geschrieben habe - es besteht also nicht einmal Korrekturbedarf.

Also werde ich euch heute einmal um eine weitere Facette meiner Persönlichkeit bereichern und euch die Männer vorstellen, die ich durch unsere gar unerschöpfliche Medienlandschaft kennen lernte und infolgedessen dann entweder abgöttisch liebte oder nur vergötterte.

Meine Männerjagd begann im Fernsehen. Und wie jeder, der gerade mit etwas anfängt und noch nicht wirklich die unergründlichen Tiefen von TV, Radio, Presse und Internet erahnen kann, begann ich mit dem, was für mich erreichbar war: Bravo und Baywatch. Das Problem war allerdings, dass die Bravo schon ein Stück weit weiterentwickelter war und nicht mehr über Baywatch berichtete! Goddammit! Nichtsdestotrotz verlor ich mein unbescholtenes Herz an einen Rettungsschwimmer von Malibu, an Matt Brody!
David Charvet
Leider verschwand Matt aber nach kurzer Zeit von der Bildfläche und ward nie mehr gesehen. Was übrigens auch auf die Realperson hinter der Fiktiven zutrifft. Aber da ging’s David Charvet nicht anders als all seinen Kollegen, die ihre „Karriere“ bei Baywatch begannen!
Ich jedoch gab die Hoffnung nicht auf – eine sichere Strategie übrigens, da die Produzenten ein Weib wie Pamela Anderson nie länger als vier Folgen ohne Kerl ließen! Ich setzte also auf Pam! Unser Flehen wurde erhört. Plötzlich tauchte er nämlich auf, er und sein in eine blaue Speedo-Badehose gezwängter Körper. Ein Bild von einem Mann, dieser Cody Madison! Herrlich!
David Chokachi
Doch auch diese Zeit verging – also nicht Cody’s sondern meine. Mein Interesse an Baywatch schwand, da ich feststellen musste, dass „Baywatch – die Rettungsschwimmer von Malibu“ nicht die Krönung der in Amerika produzierten Serien darstellte sondern eher zum unteren Untermaß gehörte. Eine herbe Enttäuschung.
Das Fernsehen war also zur damaligen Zeit ausgeschöpft und bot nichts neues. Ich musste mir ein neues Medium suchen. Musik – Radio – CD-Läden! Und wie jeder, der sich in einer neuen Sucht etablieren will, brauchte ich eine Einstiegsdroge: die Charts! Wir reden jetzt von 1998. Ich war 13, man verzeihe mir meine Wahl also.Mein auserwählter stürmte gerade besagte Charts mit tränenreichen Komplettschnulzen und hüftbrecherischen 8×15-Stimmungssongs – Sasha!
Sasha
Diese Bewunderung – ich mag es mal nur als solche betiteln – hielt jedoch nicht lange an. Die Musik war nach der dritten Albumauskopplung milde gesagt nur noch scheiße und hässlich wurde Sasha außerdem. Und als die Bravo dann auch noch Bilder von Sasha mit Freundin druckte, war’s ganz vorbei. So nicht! Nicht mit mir!
 Dann kam ein Sommer. Ein Sommer, in dem ich zwei Wochen bei meiner Oma verbrachte, aus Langeweile meine Liebe zu Akte X entdeckte (wie erinnern uns, im August 1998 kam der Film in die Kinos) und Klatschblättchen las. Was wollte ich auch anderes tun? In Traben-Trarbach? Rieslingsaufen war in dem Alter noch nicht!Eines schönen Nachmittags – ich saß wieder in ihrer verlassenen Fußpflegepraxis im Erdgeschoss und las Freizeit Revue – sah ich ihn. In der Freizeitrevue! Er war (und ist es auch heute noch) ein Mitglied des europäischen Trash-Königshauses von Monaco und der erste Sohn von Prinzessin Caroline.
Andrea Casiraghi
Diesmal war es nur ein Schmachten, welches nicht einmal den Sommer überdauerte. Schade. Aber ein Andrea Casiraghi lebt ein Leben, welches sich meinem nicht angleichen lässt – zu wild und zu auf der Überholspur. Das war nichts – eine wilde Sommeraffäre sozusagen *g*. Die Zeit schwand, ich wurde älter und nichts bot sich an auch nur ansatzweise meines Anschmachtens und meiner geistigen Hingabe würdig zu sein. Nichts…. Bis zum Winter 2000. Die Zeit war vergangen, ich war 15 und mein Geschmack hatte wohl einen ordentlichen Schaden erlitten, denn mein nächster Auserwählter, den ich nun nicht mehr nur anschmachtete, sondern obsessiv verehrte, passte ÜBERHAUPT gar nicht in das Beuteschema einer 15jährigen Pubertierenden:
Al Pacino
Al Pacino ist übrigens bis heute der großartigste und facettenreichste Schauspieler, den ich kenne. Ich verehre ihn bis zum heutigen Tag und kaufe ihm blindlings jede Rolle ab, die er mir vorspielt. Er ist göttlich – nur eben nicht sexy……Ich war jedenfalls derart von Al Pacino eingenommen, dass ich sogar anfing Kevin Costner toll zu finden, weil er die selben Lachfalten hat – nur dumm, dass diese Falten bei Al Pacino mit Sicherheit nicht vom lachen sondern vom altern kommen! Egal, Kevin Costner saß bei Gottschalk auf dem Sofa und mein Herz pochte wie wild und ich fand ihn toll.
Kevin Costner
Genau genommen kommen wir jetzt auch schon zu meiner letzten großen Liebe, die in gespaltener Person bis heute meine Seele gefangen und mein Herz besetzt hält. Es war eine Novembernacht, in der ich ihm begegnete. Er tauchte auf, ganz in schwarz gekleidet, wie eine Fledermaus, keifte und spuckte beim keifen rum – in einer Stimme *thud* - und verschwand wieder. Dann tauchte er wieder auf, zückte seinen Zauberstab und brachte Gilderoy Lockhart das Fliegen bei. Vom wem ist wohl die Rede? Richtig, von dem tragischsten und fiktivsten und totesten all meiner Verehrten: Severus Snape.
Severus Snape
Severus allein reichte mir jedoch nicht. Wer war der Mensch mit dieser Stimme und dieser … riesigen Nase? Alan Rickman. Ja, und mit Alan Rickman endet es auch schon fast. In den ersten Jahren war ich sehr auf ihn fixiert und wollte keinen anderen. Aber das hat sich in letzter Zeit etwas gelockert, da es Alan eh schnuppe ist, ob er Alleinverehrter oder einer unter vielen ist.
Alan Rickman
Und ja, ich gebe zu, ich war in letzter Zeit nicht grad treu. Als beispielsweise Superman vorbeiflog,
Brandon Routh
das Phantom in den Kerkern der Pariser Oper verschwand,
Gerard Butler
und Jack Sparrow seine schwarze Perle suchte
Johnny Depp
wurde ich zugegebenermaßen sehr schwach.
Und auch der Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft hat seit Beginn seiner Machtergreifung einen festen Platz in meinem Herzen,
Jogi Löw
den er sich allerdings mit Orson Hodge teilen muss….
Kyle MacLachlan

Als Fazit kann ich eigentlich nur sagen, dass ich 1999 wohl den größten Schaden erlitten habe und der bis heute nicht wieder repariert wurde. Ich bin stolz, dass Namen wie Brad Pitt, Nick Carter oder Tom Cruise nicht auftauchen und kann die Abstinenz weiterer Musiker außer Sasha nur damit rechtfertigen, dass AC/DC, Alice Cooper und die Rolling Stones trotz der genialen Musik einfach nicht lecker sind und ich auch nicht auf Amy Winehouse oder Lilly Allen stehe….

Ihr Lieben, ich wünsche euch noch einen schönen Tag und begebe mich einmal wieder auf die Suche nach Attraktiven und Anbetungswürdigen *g* (als ob’s nicht schon genug wären…)

Long live the god-saved sausage-Queen

Dame Cinnamon Carolina

Posted by: phrixuscoyote | Februar 22, 2008

WTF?

fucked-your-mother.jpg

Posted by: phrixuscoyote | Februar 22, 2008

Muss Liebe schön sein, verdammte Scheiße!

Da kommt man vom Zahnarzt und weckt vorsichtig den Mann. Liebevoll, zärtlich, nicht überfordernd hievt man ihn nach einer halben Stunde guten Zuredens in eine aufrechte Position. Kredenzt ihm Kaffee, er muss ja gleich weg. Halt, er braucht dringend einen Muffin? Gut, soll er haben. Er räkelt sich gemütlich auf dem Sofa, wird langsam wach, liest ein bisschen im Internet mit.

Dann sagt er, jetzt sei es ja schon zu knapp und er könne mir (anders als gestern angekündigt) nicht mehr die gewünschten Bücher (ich hatte echt keinen Bock, das nachm Zahnarzt noch zu machen) aus der Anglistik-Bib holen, er müsse ja zum Zug. Weil er schließlich mit seinen Kumpels in Treysa essen will. Da reicht die Zeit nicht mehr.

KLAR, GAR KEIN PROBLEM!

DANKE TROTZDEM, SCHATZ! DU HAST DEIN BESTES GEGEBEN!

Muss Liebe schön sein - wenn ich groß bin, will ich vielleicht auch welche.

EDIT: Er hat es dann nachmittags doch noch getan. Ich habe wohl sehr, seeeeeeeeehr enttäuscht geguckt.

Posted by: Dame Carolina | Februar 21, 2008

Satzkonstruktionen mit Lachgarantie

Kennt ihr das? Ihr lest irgendwo einen Satz, dessen Wortkombination und-reihenfolge derart genial gewählt ist, dass ihr erst anfangt zu giggeln und dann aus dem berühmten Lachkrampf nicht mehr rauskommt?

Mir passiert so was öfter. Ich kann mich ganz genau an den ersten Satz erinnern, bei dem es geschah. Das Buch hieß Asterix und Obelix - Hibbe un Dribbe (Hessische Mundart). In einer Szene waren Kinder zu sehen, die vom Baum des Stammopas die Äpfel stahlen. In der nächsten Szene sah man den Opa fuchsteufelswild und bedrohlich seinen Gehstock schwingen, er hatte eine Sprechblase über dem Kopf in der stand: “Dreckwätz! Des sin mei Äbbel!” Wahrscheinlich brachte mich die Absurdität dieser Szene zum lachen; seit wann sprechen alte Gallier hessisch?

Einst brachte man mich auch damit zum lachen, wenn man eine Frau “Kreppel” nannte und ihr dann auch noch unterstellte, dass ihr “das Maul quersitzt”.

Wie dem auch sei, mein derzeitiger Lachsatz ist “Im Urlaub gehörn die Äbbel raus!” Aber auch nur, weil ich ständig daran denken muss, dass meine “Äbbel” mal rausguckten, als wir Schwimmunterricht in der Oberstufe hatten. Beim Abstoßen vom Beckenrand in Rückwärtslage war die Kraft des verdrängten Wassers wohl stärker als mein Bikinioberteil, welches sich darauf hin nach unten verabschiedete und meinen “Äbbeln” freie Sicht gewährte.

Schön auch, dass mein Sportlehrer, der tolle Oli vom Baywatch-Strand, meine Mädels dazu aufforderte mich darauf hinzuweisen, dass mir da was verrutscht sei…

So und jetzt seid ihr dran. Ich will peinliche Geschichten hören!!!!!

Lovely greetings so to say,

keep your apples at bay, Ladies!

Dame Carolina

Posted by: Duchess Kimberly I. | Februar 10, 2008

Oh Deutschland, deine Kinder!!!

Es war mir am Freutag wieder möglich meine Beobachtungen der Gattung Mensch um eine weitere wunderschöne Erfahrung zu bereichern.

Wie den meisten bekannt sein dürfte, habe ich die Zeit von Mittwoch bis Freitag in Den Haag und Amsterdam verbracht um die dort ansässigen Menschen zu erforschen mit wirklich erstaunlichen Erkenntnissen. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt, dass der gemeine Holländer an sich nicht in der Lage ist ein korrektes “S” zu sprechen, sondern nur ein verkrüppeltes “Sch” produzieren kann (etwas, dass Dame Carolina wahrscheinlich deutlich besser und auch qualifizierter erklären kann); sie aus Prinzip um ein Uhr aufhören zu feiern und sowohl Kneipen als auch Restaurants und Diskotheken schließen und nachmittags um Punkt fünf Uhr die Cafés und Bistros stürmen um sich mit Bier zu befüllen. Ich hege den leisen Verdacht, dass diese Verhaltensweisen in Zusammenhang stehen. Doch zurück zum eigentlichen Thema.

Als ich nach diesen Tagen und einer viereinhalbstündigen ICE-Fahrt von Amsterdam über Düsseldorf und Köln endlich in Frankfurt ankam, sah ich mich mit einer Extremsituation konfrontiert. Frankfurt hatte ein Heimspiel gegen Bielefeld! Folge: Massen von Fußballfans in allen Stadien der Trunkenheit sprangen euphorisch singend über die Bahnsteige und feierten bierseelig den scheinbar verdienten Sieg ihrer Fußballhelden. Das Problem dem ich mich ausgesetzt sah bestand nun darin, dass der einzige Zug Richtung Marburg nicht nur meine letzte Möglichkeit war heimzukommen Nein! sondern auch die von gefühlten 3 Millionen Frankfurtfans auch.

Es entbrannten eine halbe Stunde vor Abfahrt die ersten kleinen Scharmützel zwischen Frankfurtfans untereinander wer wo in welchem Abteil sitzen darf.

Zusätzlich erschwerte das Kommunikationsbedürfnis die Platzsuche ebenfalls erheblich. Man musste eben einfach DAS Tor auch zum zweihundertsiebenundsechzigsten Mal beschreiben, obwohl der Mensch dem man diese Informationen begeistert entgegenbrüllte es ebenfalls gesehen hatte und nun seinerseits nicht müde wird es aus reiner Höflichkeit gleich zurückzubeschreiben. Solche Gespräche lernte ich nebenbei, lassen sich am besten im Bereich des Einstiegs führen. Warum konnte ich nicht ergründen, aber es schien von essentieller Bedeutung.

Wie auch bei scheuen Waldtieren suchte ich mir einen Platz, von dem ich weitere Beobachtungen machen wollte. So kam ich in den Genuss das kleine Machtspiel zwischen der Bahn und den Fans zu bewundern.

Dieses Verhältnis kann man als eine Art antiautoritäres Mutter-Kind-Verhältnis bezeichnen. Die Bahn hatte, um es allen Fans zu ermöglichen heimzufahren, einen Sonderzug besorgt, der in Richtung Gießen fahren und so die Massen etwas entzerren sollte. Dieser Zug war, der Einfachheit halber, direkt am Bahnsteig gegenüber. Dennoch schienen die Fans nicht in der Lage zu sein, das Angebot als Chance zu erkennen und auch zu nutzen. Während nur wenige den Weg in den Sonderzug fanden, stürmten 96,7 % der Fans weiterhin in den Originalzug. Aber nicht gleichmäßig verteilt, Nein! Um sich so schnell wie möglich wieder der Lieblingsbeschäftigung zu widmen, dem Beschreiben DES Tores musste so schnell wie möglich ein Zugeingang erreicht, okkupiert und gehalten werden. Und das mit allen Mitteln und gegen jeden.

Auf der anderen Seite die Bahn, die in der Kevin-Sam-Dashiell,-ich-möchte-das-nicht-so-gerne-dass-du-das-tust-wir-sollten-mal-darüber-reden-Manier versuchte der Lage Herr zu werden mit Durchsagen wie: “Auf dem Bahnsteig 12 steht ein Sonderzug, der nach Gießen fährt. Wir bitten Sie diesen zu benutzen.”

Nach der Erkenntnis, dass so nichts erreicht werden konnte, kam Plan B zur Anwendung. “Wenn Sie den Sonderzug nicht benutzen, fahren wir nicht los.”Dies hatte etwas mehr Erfolg, wenn auch nicht wirklich nennenswerten. Immerhin bewegten sich die verbliebenen Fans aus Gießen auf den Sonderzug zu.

In der festen Annahme, dass man sich gegen die “Kinder” durchgesetzt hatte, wollte man die Türen schließen und mit der Fahrt Richtung Marburg beginnen. Man hatte die Rechnung jedoch ohne die Fans gemacht und ihres Beschreibungsbedürfnisses. Jede Aufforderung die Türen zu räumen wurde ignoriert, ja ich wage sogar zu behaupten die Leute haben aus lauter Gnatz den Hintern noch etwas breiter in die Lichtschranke gehängt.  Aus purer Gehässigkeit.

Nach weiteren zehn Minuten, mindestens weiteren sieben freundlichen Appellen und zwei handfesten Drohungen notfalls auch die halbe Nacht auf dem Bahnsteig stehen zu bleiben, sowie dem nicht unerheblichen Einsatz der bereitgestellten Bereitschaftspolizei konnte die Fahrt dann losgehen.

Während der Fahrt fand dann eine interne Revolte gegen alle Regeln der Gesellschaft statt. Rauchen trotz Rauchverbot, das Ausstoßen männlicher Verdauungsurlaute in Verbindung mit Knoblauchzwiebelaroma sowie diverser Gespräche wie: “Ich fick dich. - Alter, ich fick DICH. - Nein, ich bin Sidos Türsteher, fuck you!” Unterbrochen wurde dieses Verhalten von den inständigen Bitten der Lokführers nach jedem Halt die Türen wieder freizumachen.

Highlight war eine Diskussion darüber, dass eine junge Frau ihren Freund und einen anderen Mann beim Sex filmen wollte um dieses Video dann bei MySpace einzustellen.

Doch alles in allem kam ich zu dem Schluss, dass es noch erträglich war, denn insgeheim stellte ich mir die Frage: Was wäre passiert, wenn sie verloren hätten?

Posted by: Duchess Ladylikela Raphs-Brown | Februar 1, 2008

Von bösen Zwillingen und allgemeiner Gespaltenheit…

Hallo meine geschätzten royalen Blogmitglieder,

ich muss euch alle bitten, mir mitzuteilen, ob ich in der letzten Zeit oder aber zumindest innerhalb der Zeit, die ihr mich nun bereits kennt, irgendeine Art von Verhaltensauffälligkeit gezeigt habe. Sicher wundert ihr euch, warum ich so etwas Merkwürdiges frage, aber es handelt sich um keinen Scherz, sondern um meinen bittersten Ernst, denn ich bin seit dem gestrigen Tag nahezu überzeugt davon, dass in mir eine böser Zwilling wohnt oder aber - und dies wäre die schlimmere Erklärung - ich unter akuter unbewusster Schizophrenie leide, die sich langsam aber sicher meiner Seele bemächtigt.

Das Folgende trug sich gestern mit mir zu: Ich stand mit einer unerklärlich guten Laune auf. Singend und debil grinsend tänzelte ich leicht zur asbestverseuchten einsturzgefährdeten Philfak, die seit nahezu fünf Jahren mein zweites Heim ist, und dies, obwohl ich gestern angesichts des stressgepackten Tages eigentlich im launenmäßig dunkelsten Keller hätte bleiben müssen. Weit gefehlt! Mein Zustand steigerte sich im Academic Writing Kurs zu einer unkonzentrierten inspirierenden Euphorie, die einen für mich schockierenden Höhepunkt darin fand, dass ich mich dabei überraschte, den neuseeländischen sympathischen, verheirateten Dozenten anzuflirten! Seine Nachfrage bei einer Gruppenarbeit erwiderte ich mit charmant übertriebener weiblicher Hiflosigkeit und quittierte seinen gewöhnlichen Lösungsvorschlag mit den honigsüß gesäuselten Worten: “Oh, that sounds sooo nice! Could we just take your solution? Please!” Mein breites ihm sehr zugewandtes Lächeln schien ihn zu irritieren. Erst da wachte ich auf und fand mich peinlich und so überraschend forsch, dass ich sofort von heftigen selbstironischen Lachkrämpfen derart geschüttelt wurde, dass ich nicht mehr arbeitsfähig war… Über den Tag blieb meine Laune überdreht, auch wenn ich überzeugt war, dass sich dort unerwartet ein Teil von mir Bahn gebrochen haben musste, den ich nicht kannte und der mich auch irgendwie erschreckte.

Doch nicht genug! Der Tag verlief zunächst scheinbar relativ normal weiter, ich ging nach der Uni im Halbdunklen einkaufen und befand mich gerade in unmittelbarer Nähe meiner Behausung, als ich wenige Meter von mir meinen Exfreund, das ehrenwerte Mitglied Sir Thorsten, in orangener Skijacke, mit der üblichen blonden Sturmfrisur und dem unverwechselbaren Eilschritt die Straße überqueren zu sehen glaubte. Ich wurde im Versuch ihn einzuholen und zu begrüßen zunächst durch Autos aufgehalten, doch konnte dann losrennen.  Auf den letzten dunklen Metern vor unserem Haus schrie ich ihm “Thorsten! Thorsten!” nach und er blieb stehen. Als ich näher kam musste ich allerdings feststellen, dass es sich nicht um meinen werten Exfreund, sondern um eine recht ähnliche Kopie handelte, die offenbar auch auf denselben Namen hört. Ich war nun etwas verschämt und wollte mich gerade für meinen Irrtum entschuldigen, als der junge Mann mich spontan umarmte und seine Freude darüber bekundete, mich endlich mal wieder zu sehen und mich befragte, ob ich etwa auch in der Jägerkaserne wohne! Ich war so perpelx, dass ich nun ohne einen klaren Gedanken zu fassen einfach reagierte, seine Frage bejahte und mich ebenfalls sehr freute ihn mal zu treffen diesen Fremden…Hm Und er wohnte dann wirklich in der Nummer 10 mit seiner Freundin und fragte, wie denn meine Sprachklausuren gewesen seien, ich arbeitete ja schließlich im Sprachenzentrum. Perpelx bejahte ich, Englisch und Spanisch hinzufügend, in der leisen Hoffnung, er möge seinen Irrtum erkennen… Doch er sagte, ja er fände toll, dass ich mich weiterbilden würde. Für die Karriere müsse man sowas ja schon auch machen. Ach, und ob denn mein Wallpaperdesign geklappt habe? Ich bejahte auch dies sehr erstaunt. Dann beglückwünschte er mich noch, dass ich im letzten Semester ja so toll Pathologie bestanden hätte, er sei ja erst nächste Woche dran, ob ich ihm mal meine Unterlagen leihen könne. Ich meinte die hätte ich zu meinem Bedauern verliehen und ich wüsste nicht mehr an wen, sorry. Ach, das mache nichts, aber wir könnten ja mal wieder einen trinken gehen… Ich meinte jaja und lief weg.

Nun meine Lieben frage ich euch: habe ich eine pathologische Zwillingsschwester, die im Sprachenzentrum arbeitet? Bin ich schizophren? Habe ich eine zweite Persönlichkeit? oder ist sein Pokerface einfach genauso gut wie meines? Und warum habe ich das nicht aufgeklärt? Hat er wirklich geglaubt mich zu kennen? Ich bin sehr verwirrt und bitte euch um Mithilfe. Was glaubt ihr? Und verhalte ich mich manchmal irgendwie merkwürdig? Habt ihr mich schonmal von den Lahnbergen kommen sehen oder im Sprachenzentrum?

Bitte klärt mich auf. Eure gestörten Persönlichkeitsladies

Posted by: Dame Carolina | Januar 29, 2008

Wie das so ist, wenn man krank ist…

… hatte ich schon lang vergessen.

Durch diverse Veränderungen meiner Lebens-, Freizeit- und Essgestaltung habe ich meinen Körper so weit umgemodelt, dass er gegen jegliche Kälteeinwirkung immun war und keinerlei Bakterien, Viren oder sonstiges Getier bildete. Mein Körper und ich konnten sogar im Winter schwimmen und radfahren ohne, dass uns die Temperaturen etwas anhaben konnten.

Wir fühlten uns ganz prima und waren auch sehr glücklich.

Was wir nicht ahnten - aber hätten ahnen müssen - war, dass wir gegen direkte Bakterienübertragung durch ins-Gesicht-husten-und-es-im-Nachhinein-aber-nicht-gewollt-haben nicht immun waren und diese attentatähnliche Bakterienübertragungstaktik uns doch glatt niederstreckte.

Jetzt liegen mein armer Körper und ich seit eineinhalb Tagen flach und kurieren uns aus. Für die Zukunft wissen wir: “Mundschutz bei Seuchengefahr!”

So und jetzt wünsche ich mir Mitleidbekundungen, Oh-du-Ärmste-das-wird-schon-wieder-Aussagen und Besserungswünsche…. Danke!

All the best wishes

yours

Dame Carolina

ach und Long Live The Sausage!

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